Detmold-Brokhausen

Brokhausen ist ein Stadtteil von Detmold in Ostwestfalen-Lippe (NRW) und liegt ca. 4 km in nordöstlicher Richtung vom Stadtzentrum entfernt. Die benachbarten Detmolder Ortsteile sind Hakedahl, Klüt, Barkhausen und Mosebeck. Laut dem Eintrag von Brokhausen in Wikipedia ist der Name Brok auf Bruch zurückzuführen, mit dem ein sumpfiges Gebiet bezeichnet wird. Aus dem Jahr 1621 existiert demnach eine Urkunde, in der das damalige Dorf Brocksen genannt wird. Der Ort soll aber wesentlich älter sein, denn schon um 1390 soll es nachweislich einen Pothof in Brokhausen gegeben haben. Zum Pothof gehörte ein Teich, der noch heute als Dorfteich existiert. Er bildete den Mittelpunkt der ehemaligen Bauerschaft, die über Jahrhunderte hinweg aus verstreuten Höfen und Köttersiedlungen bestand.

Heute kann man in dem Ortsteil gut erhaltene Fachwerkhäuser besichtigen. Ein sich alljährlich wiederholendes Schauspiel bildet der Brokhausener Feuerräderlauf (Osterräderlauf).

Am 1. Januar 1970 wurde Brokhausen in die Kreisstadt Detmold eingegliedert. Heute ist Brokhausen mit seinen knapp 650 Einwohnern und über 20 Bauernhöfen ein fester Bestandteil des Detmolder Landkreises.

In Brokhausen steht zudem eine Friedenseiche. 10 Jahre nach dem deutsch – französischen Krieg 1870 – 1871, den Frankreich Deutschland erklärt hatte, wurden in ganz Deutschland Friedenseichen symbolisch für “10 Jahre Frieden” gepflanzt, so auch in Brokhausen. 

Fürst Otto von Bismarck, der auch der eiserne Kanzler genannt wurde, hat die Eichen aus seinem Sachsenwald, anläßlich dem Sieg der Preußen unter Otto von Bismarck und der Kapitulation französischer Truppen sowie der Gefangennahme Napoléon III endete, gespendet.

Sie können den Blickwinkel im folgenden 360°-Foto verändern, wenn Sie die linke Maustaste auf dem Foto unten gedrückt halten und den Blickwinkel dann verschieben (mit dem Mausrad können Sie zoomen):

Brokhauser Friedenseiche

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