England schränkt den Verkauf von Feuerholz ein

Wie heute Spiegel.de, The Guardian wie auch die BBC berichten, hat England den Verkauf von Feuerholz und Kohle gesetzlich nun sehr stark reglementiert, mit dem Ziel die Luftqualität zu verbessern. Die BBC erklärt sehr anschaulich, dass die privaten Haushalte mittlerweile die größte Quellen für den gesundheitsschädlichen Feinstaub sind. Dies sei dreimal mehr als der Straßenverkehr verursache.

Der Spiegel führt ebenfalls weiter aus, dass in Deutschland Kaminöfen irrtümlich noch als nachhaltig gelten, es tatsächlich aber so ist, dass diese Feinstaubschleudern sind. Das Umweltbundesamt stellte klar, dass ein neuer Kaminofen üblicher Größe bei Volllast in einer Stunde etwa 500 Milligramm Staub ausstößt und dies entspreche rund 100 Kilometer Autofahrt mit einem PKW der Abgasnorm Euro 6.

Daher ist es nachvollziehbar, dass England den Verkauf von Haushaltskohle und den Verkauf von Brennholz gesetzlich nun stark reglementiert. Im Spiegel wurde schon 2019 ausführlich dargestellt, dass Kamine zwar gemütlich sind, aber “extrem dreckig” und wissenschaftlich gesehen sehr gesundheitsschädlich sind.

Weiterführende Informationen zu diesem Umweltthema finden Sie im Artikel “Umweltverbände wollen Holzkamine verbieten” sowie auch in unserem Artikel zur Stickoxid-/Feinstaubmessung in Detmold-Brokhausen.

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